Montag, 24 November 1952

Nachtlied (B)

Standst du, bis die letzte Wolke glitt
offnem Horn vorüber, heimlich im
Holz und schlägt dann aus dem Beet das Feuer,
fasst dich an und sengt von heisser Säule
05 letzte Hülle weg, sodass die prallen
Blumen, da die Gluten alle auf sie
glühnder rückwärts fallen, springen auf,
springt die Rose durstig auf inmitten,
saugt die Säule lang in ihren Grund,
10 bis das süsse Mark sie, jählings stürzend,
überfüllt, wenn sich das Horn vergoldet.


Blatt 02 (A-5-c_03_074.jpg)

Nachtlied B

Standst du, bis die letzte Wolke glitt

offnem Horn vorüber, im Gebüsch heimlich
offnem Horn vorüber, im Gebüsch heimlich im

heimlich

im Gebüsch

Busch

Holz und schlägt nun dann aus dem Beet das Feuer,

fasst dich an und sengt von heisser Säule

05 letzte Hülle weg, da sodass die prallen

Blumen, da die Gluten alle fielen auf sie

glühnder fielen fallen rückwärts fallen, springen auf,

springt die Rose durstig auf inmitten,

saugt die Säule lang in ihren Grund,

10 bis das süsse Mark sie, jählings stürzend, (jach entstürzend)

spät berauscht, wenn sich das Horn vergoldet

überfüllt, wenn sich das Horn vergoldet.

24. 11. 52

  • Besonderes:

    Verso: Typoskript (Eh die Mondesglocke, ganz entzündet), durchgestrichen

  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: A-5-c/03_035
  • Seite / Blatt: 02
  • Status Text: Kontrolliert
  • Umschrift: Kontrolliert
  • Priorität: Normal

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    Änderung: Dienstag, 09 Oktober 2018
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