Mittwoch, 23 April 1952

Sonne, Monde gleiten in den Schlund …* (A)

Sonne, Monde gleiten in den Schlund
glühen Drachs am Himmelsrand: 
Wilder späht er übers Band, 
das der Hirte zog ums Insel-Rund, 
05 wo die Lämmer weiden blindlings in der Nacht. 
Trug geschorner Flockenwolle hohe Fracht 
still hinweg das Schiff, vom Insel-Rund 
findend einen Pass im Band, 
barg er hinter Himmelsrand 
10 mehr als Sonnen vor dem glühen Schlund.


Blatt 01 (A-5-c_03_042.jpg)

A

Sonne, Monde gleiten in den Schlund

glühen Drachs am Himmelsrand:

Wilder späht er übers Band,

das der Hirte zog ums Insel
das der Hirte zog ums harte¿
das der Hirte zog ums reine Rund,

05 wo die Lämmer weiden bling blindlings in der Nacht.

Trug bgeschorner Flockenwolle hohe Fracht

still hinweg das Schif vom sss Insel
still hinweg das Schif vom strengen¿
still hinweg das Schiff,  im  steilen  Rund

findend einen Pass im Band,

barg er hinter Himmelsrand

10 mehr als Sonnen vor dem glühen Schlund.

23. 4. 52

  • Besonderes:

    Verso: Abgebrochenes Typoskript↑ (Wenn uns andre immer höhnt die Wölbung)

  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • gereimt: ja
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: A-5-c/03_016
  • Seite / Blatt: 01
  • Status Text: Kontrolliert
  • Umschrift: Kontrolliert
  • Priorität: Hoch

Inhalt: 95 Manuskripte zu 40 Gedichten (17 Endfassungen)
Datierung: 8.2.-16.12.1952
Textträger: Einzelblätter (A4-Format)
Umfang: 46 Dossiers, 93 beschriebene Seiten
Publikation: Die verwandelten Schiffe (1 Gedicht), Verstreute (1 Gedicht)
Signatur: A-5-c/03 (Schachtel 34)
Herkunft: Hellblaue Mappe EG 1952; beige Mappe EG 52 VD

Wiedergabe: Edierte Texte, Abbildungen, Diplomatische Umschriften

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    Änderung: Freitag, 05 Oktober 2018
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