Dienstag, 17 Mai 1983

Venedig

Und wirbelt auf an unsres Lebens Saum
den goldnen Sand Venedig letzten Traum
und wenn wir steigen von den Hügeln
am Horizont von silbergrauen Flügeln
05 getragen steht die Stadt im Ätherraum
Und unsrem Sinn erschliesst sich nicht der Traum
wir halten nichts mehr nichts mehr in der Hand
wir fassens an und es ist Staub und Sand
was wir noch eben sahen festgefügt im Raum // 152
10 nur Fäden abgerissen von dem Saum
des Mantels sinds des Bildes das vorüber


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Venedig

und wirbelt
Und weht es auf an unsres Lebens 

Saum

den Sand goldnen Sand Venedig letzten 

Traum

und wenn wir endlich¿
und wenn wir kommen¿ von den

letzten Hügeln

am Horizont von silbergrauen Flügeln

05 getragen steht die Stadt inm einem andern

ÄtherRraum

Und unsersrem Ende¿ sehen¿ Sinn erschliesst sich

nicht der Traum

wir halten nichts mehr nichts mehr in

der Hand

wir fassens an und es ist Staub und Sand

was wir noch eben sahen festgefügt im 

Raum //

Seite 152

es sind nur Schaben noch nur
es sind nur Schaben noch nur Fäden ab-

10 gerissen von dem                  gerissen Saum

des Mantels sinds es des Bildes das vorm

Aug vorüber

17.5.83

  • Besonderes:

    Paarreime

  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Endfassung: ja
  • gereimt: ja
  • Schreibzeug: Tinte
  • Signatur: A-5-h/02
  • Seite / Blatt: 151-152
  • Status Text: Kontrolliert
  • Umschrift: Kontrolliert
  • Priorität: Hoch
    Änderung: Mittwoch, 15 August 2018
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