Vogel

Die Welle
zieht den Kies ins Weite und erschreckt
den Vogel, der
die Schäume fürchtet; denn sie
05 lecken unersättlich, salzig. Und der Vogel
zieht die Klauen an und dreht
hinaus ins Weite, dehnt
die Flügel mit
den Wellenkämmen.
10 Die Fische springen. Selten
fällt der Vogel auf sie nieder. Meistens
schwebt er, taumelt
traumlos und erinnert sich
nicht an eine dieser Küsten, die
15 klirrend kichern.

  • Besonderes:

    Zuordnung zu Gedichte 1961

  • Letzter Druck: FLUSSUFER 1963
  • Textart: Verse
  • Endfassung: ja
  • Seite / Blatt: 14
  • Werke: Bd.1, 142
  • Status Text: Provisorisch
  • Textnr.: 008
  • Priorität: Hoch
flussufer klein

Titel: FLUSSUFER / Gedichte
Verlag: Claassen Verlag, Hamburg (1963)
Druck: Poeschel & Schulz-Schomburgk, Eschwege/Werra
Inhalt: 53 Gedichte, Vorwort, Anzeige Raeber-Publikationen
Im Inhaltsverzeichnis 3 Zeiträume unterschieden:
- Gedichte 1960 (S. 7-13; 7 Gedichte)
- Gedichte 1961 (S. 14-24; 11 Gedichte)
- Gedichte 1962 (S. 25-59; 35 Gedichte)
Textträger: Bändchen mit festem, braunem Karton und Schutzumschlag, 64 Ss

Vorstufen: Notizbuch 1958-61, 1961-65, Manuskripte 1959-60, 1961, 1962, Typoskripte 1960, 1961, 1962
Kommentar: Vertragsabschluss: 29.11.1962; Beschreibung

Weitere Fassungen

    Änderung: Dienstag, 21 November 2017
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