Synopse

(8)
Freitag, 27 Mai 1949    (    )

Wer will denn noch Vollkommenes errichten …* (a*)

Wer will denn noch Vollkommenes errichten
und Tempel bauen überm wirren Forst 
der auf den Felsenschroffen jenes Bergs // 053
die letzte Höhe unersteigbar hält? 
05 Die grösste Tat zu tun ist stets unmöglich. 
Es seien uns die stillen Lichter Trost, 
die übern Abgrund Schritte lenkend grüssen
Sie anzuschauen ist den Harrenden gut 
und ist genug, bis jener Steg geschlagen 
10 der mit den Äxten für den Baumschlag sie 
und mit den Blöcken sie hinüber führt 
zum lang geplanten höchsten Tempelbau.

In: Notizbuch 1949
Freitag, 27 Mai 1949    (    )

Wer kann denn bauen schon Vollkommenes …* (b*)

Wer kann denn bauen schon Vollkommenes
und Tempel richten überm wirren Forst 
der auf den Felsenschroffen jenes Berges 
die letzte Höhe unersteigbar hält? 
05 Solang die grosse Tat zu tun unmöglich 
gewähren uns die stillen Lichter Trost // 054
die übern Absturz grüssen, Wandrern wehrend 
Sie anzuschauen ist den Harrenden gut 
und ist genug, bis jener Steg vertäut 
10 der mit den Äxten für den Baumschlag endlich 
und mit den vorbehaunen Quadern führt 
zum eitel lang geplanten Gipfelbau.

In: Notizbuch 1949
Montag, 30 Mai 1949    (    )

Wer kann denn bauen schon Vollkommenes …* (a)

Wer kann denn bauen schon Vollkommenes
und Tempel richten über dem wirren Forst
der auf den Felsenschroffen nahen Berges 
die volle Höhe unersteigbar hält? 
05 Solang die grosse Tat zu tun unmöglich 
gewähren uns die stillen Lichter Trost
die über den Absturz grüssen Drängern wehrend.
Sie anzuschauen ist den Harrenden gut 
und ist genug, bis jener Steg vertäut 
10 der mit den Äxten für den Baumschlag endlich 
und mit den vorbehaunen Quadern führt 
zum eitel lang geplanten Gipfelbau.

In: Manuskripte 1948-51
Sonntag, 12 Juni 1949    (    )

Wer kann denn bauen schon Vollkommenes …* (b)

Wer kann denn bauen schon Vollkommenes
und Tempel richten über dem wirren Forst
der auf den Felsenschroffen nahen Berges 
die volle Höhe unersteigbar hält? 
05 Solang die grosse Tat zu tun unmöglich 
ist’s Trost den Harrenden, zu schaun das Licht
das übern Abgrund grüsst, der wehrt den Drängern,
und ist’s genug, bis jener Steg vertäut,
der mit den Äxten für den Baumschlag endlich 
10 und mit den vorbehaunen Quadern führt 
zum eitel stets geplanten Gipfelbau.

In: Manuskripte 1948-51
Sonntag, 12 Juni 1949    (    )

Wer kann denn bauen …*

Wer kann denn bauen schon Vollkommenes
und Tempel richten über dem wirren Forst
der auf den Felsenschroffen nahen Berges
die volle Höhe unersteigbar hält?
05 Solang die grosse Tat zu tun unmöglich,
ist Trost den Harrenden, zu schaun das Licht
das übern Abgrund grüsst, der wehrt den Drängern,
und ist genug, bis jener Steg vertäut,
der mit den Aexten für den Baumschlag endlich
10 und mit den vorbehaunen Quadern führt
zum eitel stets geplanten Gipfelbau.

In: Typoskripte 1948-50
Sonntag, 12 Juni 1949    (    )

Wer kann denn bauen schon Vollkommenes …*

Wer kann denn bauen schon Vollkommenes
und Tempel richten über dem wirren Forst
der auf den Felsenschroffen nahen Berges
die volle Höhe unersteigbar hält?
05 Solang die grosse Tat zu tun unmöglich,
ist Trost den Harrenden, zu schaun das Licht
das übern Abgrund grüsst, der wehrt den Drängern,
und ist genug, bis jener Steg vertäut,
der mit den Aexten für den Baumschlag endlich
10 und mit den vorbehaunen Quadern führt
zum eitel stets geplanten Gipfelbau.

In: Typoskripte 1948-50
Sonntag, 12 Juni 1949    (    )

Geduld

Wer kann denn bauen schon Vollkommenes
und Tempel richten über dem wirren Forst
der auf den Felsenschroffen nahen Berges
die volle Höhe unersteigbar hält?
05 Solang die grosse Tat zu tun unmöglich,
ist Trost den Harrenden, zu schaun das Licht
das übern Abgrund grüsst, der wehrt den Drängern,
und ist genug, bis jener Steg vertäut,
der mit den Aexten für den Baumschlag endlich
10 mit den vorbehaunen Quadern führt
zum eitel stets geplanten Gipfelbau.

In: Typoskripte 1945-50
Datiert: 1950    (    )

Wer kann denn bauen schon Vollkommenes …*

Wer kann denn bauen schon Vollkommenes
und Tempel richten über dem wirren Forst,
der auf den Felsenschroffen nahen Berges
die volle Höhe unersteigbar hält?
05 Solang die grosse Tat zu tun unmöglich,
ist Trost den Harrenden zu schaun das Licht,
das übern Abgrund grüsst, der wehrt den Drängern,
und ist genug, bis jener Steg vertäut,
der mit den Aexten für den Baumschlag endlich
10 mit den vorbehaunen Quadern führt
zum eitel stets geplanten Gipfelbau.

In: GESICHT IM MITTAG 1950
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