Datiert: 1952

Brach das Füllhorn, das uns lang genügte …* (B*)

Brach das Füllhorn, das uns lang genügte,
giessend Balsam in das Haus,
duften Jahr um Jahr noch von den Scherben 
jener Gärten Blumen aus. 

05 Jener Gärten, wo der Magier züchtet 
aus der Nacht verschwiegner Qual, 
wenn sich Zedernwipfel lichtet, 
neuer Blumen Wahl. 

Aus der neuen Blumen einer 
10 presst er, jäh bestimmt, verheissnen Saft: 
stark wie Wein und als der Honig reiner 
herrscht er, Hornes Mittelkraft. 

Mittelkraft des Horn allein genügte, 
brach es, brach mit ihm das Haus, 
15 Folterblume noch in Scherben, 
reicher stets zu spenden Düfte aus.

  • Besonderes:

    Typoskript + 3 Durchschläge (undatiert)

  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Endfassung: ja
  • gereimt: ja
  • Strophen: ja
  • Schreibzeug: Schreibmaschine
  • Signatur: A-5-c/04_016
  • Seite / Blatt: 01, 02, 03
  • Status Text: Definitiv
  • Priorität: Hoch

Inhalt: 59 Typoskripte zu 34 Gedichten (32 Endfassungen)
Datierung: 1952 (Konvolut-Umschlag: 1952 G)
Textträger: Einzelblätter (A4-Format)
Umfang: 35 Dossiers
Publikation: Die verwandelten Schiffe (1 Gedicht), Verstreutes (1 Gedicht)
Signatur: A-5-c/04 (Schachtel 34)
Herkunft: 2 Beige Mappen 1952 G, 152 GB

Kommentar: Dossier 35: Sammlung von 14 Gedichten (Reproduktionen); Jahreszahl mit Tinte; auf Bl. 01 oben mit Bleistift: Dr. Raeber, unten: xx 22. Juni 53 (fremde Hand?)
Wiedergabe: Edierte Texte

    Änderung: Mittwoch, 18 September 2019
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