Synopse

(5)
Donnerstag, 28 September 1950    (    )

Der Sommer ist erkannt …* (A)

Der Sommer ist erkannt
zu End der Glanz
und unverwandt
ist schon die Traurigkeit gebannt,
05 in diesen Kranz
aus Blumen und aus Beeren.

Und willst du ihn beschweren
mit Süssem noch und noch
so musst du Last dir mehren:
10 vom Obsthain und den leeren
entblössten Gärten kommen doch
die Früchte auf dein frevles Haupt,

mit Efeu lang der Trunkenheit belaubt
gehst in den Dämmerröten,
15 die dir die Rauschesnacht geraubt
und irrst vom Schall ertaubt
der wirren Flöten
im Reichtum ächzend durch das Haus.

In: Manuskripte 1948-51
Freitag, 01 Dezember 1950    (    )

Der Sommer ist erkannt …*

Der Sommer ist erkannt,
am End der Glanz,
und unverwandt
ist schon die Traurigkeit gebannt
05 in diesen Kranz
aus Blumen und aus Beeren.

Und willst du den beschweren
mit Süssem noch und noch,
so musst du Last dir mehren:
10 vom Obsthain und den leeren,
entweihten Gärten kommen doch
die Früchte dir zumal aufs Haupt.

Mit Efeu lang der Trunkenheit belaubt
gehst in der Dämmerröte,
15 die dir die Rauschesnacht geraubt,
und irrst vom Schall ertaubt
der wirren Flöte
in Reichtum ächzend durch das Haus.

In: Typoskripte 1948-50
Mittwoch, 10 Januar 1951    (    )

Der Sommer ist erkannt …* (B)

Der Sommer ist erkannt, 
zu End der Glanz
und unverwandt
ist schon die Traurigkeit gebannt,
05 in diesen Kranz
aus Blumen und aus Beeren

Und willst du ihn beschweren
mit Süssem noch und noch,
so musst du Last dir mehren:
10 vom Obsthain und den leeren,
entweihten Gärten kommen doch
die Früchte dir aufs frevle Haupt.

Mit Efeu lang der Trunkenheit belaubt
gehst in der Dämmerröte,
15 die dir die Rauschesnacht geraubt
und irrst vom Schall ertaubt
der wirren Flöte
in Reichtum ächzend durch das Haus.

In: Manuskripte 1948-51
31.03.1951 * (nicht datiert)    (    )

Der Sommer ist erkannt …

Der Sommer ist erkannt,
am End der Glanz,
und unverwandt
ist schon die Traurigkeit gebannt
05 in diesen Kranz
aus Blumen und aus Beeren.

Und willst du den beschweren
mit Süssem noch und noch,
so musst du Last dir mehren:
10 vom Obsthain und den leeren,
entweihten Gärten kommen doch
die Früchte dir zumal aufs Haupt.

Mit Efeu lang der Trunkenheit belaubt
gehst in der Dämmerröte,
15 die dir die Rauschesnacht geraubt,
und irrst vom Schall ertaubt
der wirren Flöte
in Reichtum ächzend durch das Haus.

In: Typoskripte Thomas Raeber
Datiert: 1951    (    )

Der Sommer ist erkannt …*

Der Sommer ist erkannt,
am End der Glanz,
und unverwandt
ist schon die Traurigkeit gebannt
05 in diesen Kranz
aus Blumen und aus Beeren.

Und willst du den beschweren
mit Süssem noch und noch,
so musst du Last dir mehren:
10 vom Obsthain und den leeren,
entweihten Gärten kommen doch
die Früchte dir zumal aufs Haupt.

Mit Efeu lang der Trunkenheit belaubt
gehst in der Dämmerröte,
15 die dir die Rauschesnacht geraubt,
und irrst vom Schall ertaubt
der wirren Flöte
in Reichtum ächzend durch das Haus.

In: Typoskripte 1951
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