Mittwoch, 13 August 1952

Floh die eine in die Weiden …*

Floh die eine in die Weiden, 
dass er sie zur Flöte bricht, 
liess die andre, ihn zu meiden 
nur noch Stimme, das Gesicht: 
05 fandest du, ein lichter Nachen 
furchtsam lächelnd in den Arm, 
bebend in sein wild Erwachen 
fiel der kühlen Tränen Harm // 061 
Hast du seinen Schrei gestillt, 
10 Herden ruhn am Feuer warm, 
die der Irre wach gebrüllt.


Seite 060 (C-2-b_05_060.jpg)

Quelle¿, der¿ ich¿ xx xx xx xx

Quelle, die dein
Quelle, die noch¿ Bildnis trüge,

willst du nicht,

Flohst duie, eine in die Weiden, 

dass er sie zur Flöte bricht, 

liess die andre, ihn zu meiden
liess die andre, ihre Stimme¿, 

ihn mit ihrem¿ Leib zu meiden 

nur noch Stimme, das
klagend Antlitz und¿ Gesicht: 

fandest du ihn

05 fandest du ihn, ängstlich nicht.
fandest du, ein lichter Nachen 

furchtsam lächelnd in den Arm, 

bebend in sein wild Erwachen 

fiel deine kühlen
fiel deiner Gram¿ und Tränenharm //  

Seite 061 (C-2-b_05_061.jpg)

Hast du seinen Schrei gestillt, 

10 Herden ruhn am Feuer warm, 

die der Irre wach gebrüllt. 

13.8.52

  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • gereimt: ja
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/05
  • Seite / Blatt: 060, 061 (oben)
  • Status Text: Kontrolliert
  • Umschrift: Kontrolliert
  • Priorität: Hoch

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