Montag, 26 Mai 1952

Hängt des Waldes Schattenschleier nieder …*

Hängt des Waldes Schattenschleier nieder, 
suchen Hunde geifernd nach dem Reh, 
dass es fall in falbe Kräuter nieder: 
glüher Nüstern Beute endlich, reines Reh, 
05 das sie auf den Fährten manches Wildes rochen, 
glüher Mäuler, die nur stillt das Reh, 
fallend ihrer Gier zur Beute nieder, 
Hundegier, verbrennend nach dem Reh, 
irre, wenn die Schatten hängen nieder.


Seite 035 (C-2-b_05_035.jpg)

Hängt des grauen Waldes Schattenschleier 

nieder, 

gelle¿ xxx

suchen Hunde geifernd nach dem Reh, 

dass es falle in Kr bang blasse¿ falbe 

Kräut falbe Kräuter nieder: 

glüher Nüstern
glüher Augen Beute endlich, reines Reh, 

05 das sie auf den Fähten manches Wildes 

suchten¿
rochen, 

glüher Mäuler, die nur stillt das Reh, 

fallend ihrer Gier zum zur Beute nieder, 

Hundegier, verbrennend nach dem Reh, 

irre schäumend¿, wenn die Schatten hängen 

nieder. 

26. 5. 52

  • Details:

    V. 05 Emendation: Fähten → Fährten

  • Besonderes:

    Terzinen

  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • gereimt: ja
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/05
  • Seite / Blatt: 035
  • Status Text: Definitiv
  • Umschrift: Kontrolliert
  • Priorität: Hoch

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