Donnerstag, 20 Dezember 1951

Hinter dem Palaste fällt der Garten …*

Hinter dem Palaste fällt der Garten den steilen Hang hinab, Wildnis, Garten der Natur, Geröll ist da, wilder Dorn und alle Blumen, die den Fuss des Menschen scheuen, die nur bunt sind, wenn sie keines Menschen Auge streift. O wie glücklich ist der Falter, der dies gänzlich wissend, 
dies Bereich, das aller Gärten und 
manchen Frühlings nie gezeigten Keimling
trägt, selig überschwebt, im Wasser 
05 spiegelnd und begrüsst von der 
Schimmerechse aus brüderlicher Stummheit.


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Hinter dem Palaste fällt st fällt 
Hinter dem Palaste fällt steigt der der 

Garten den steilen Hang hinab, Wildnis, 

Garten der Natur, um ehmals  Geröll 

ist da, wilder Dorn und alle Blumen, 

die den Fuss des Menschen scheuen, 

die nur bunt sind, wenn sie keines 

Menschen Auge streift. O wie glücklich 

ist der Falter, der dies gänzlich wissend, 

dies Bereich, das aller Gärten und vieler 

manchen Frühlings nie gezeigten
manchen Frühlings ungesehenen Keim-

ling trägt, seligt überschwebt, im Wasser 

spiegelnd und s begrüsst t von  der
05 spiegelnd und sich beugt¿ und¿ dem 

Schimmerechse aus
Schimmerechse in brüderlicher Stumm-

heit. 

20. 12.51

  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Prosagedicht
  • Endfassung: ja
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/05
  • Seite / Blatt: 004 (oben)
  • Status Text: Definitiv
  • Umschrift: Kontrolliert
  • Priorität: Hoch
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