Sachte setzte der Pfau in der Nacht einen Fuss vor den andern und schleifte den Schweif knisternd hinter sich auf dem Geländer, bis er an die Stelle kam, wo das blaue Gebüsch in den schwarzen Garten hereinbrach, mit dem Gezweig voller Düfte sich den Eintritt erzwang: bis er dort hinkam, Kopf und Krone hob und zögerte erst, sich barg in den Zweigen und anhielt, sodass sein Schweif, einen Augenblick blinkend, hinabfiel vom Geländer. – Erschreckt nun hob sich ein Wind aus den Zweigen, stob der Falter purpurner Sturm in den Glanz, der aus der // 113 Zweige Überhang aufging: der Pfau schlug das Rad in der Nacht.
Sachte setzte der Pfau …*
- Details
- Konvolut: Notizbuch 1952-54
- Details: Emendation: Falter, → Falter
- Letzter Druck: Die verwandelten Schiffe 1957
- Textart: Prosagedicht
- Datierung: vollständig
- Fassung: Erste Fassung
- Schreibzeug: Bleistift
- Signatur: C-2-b/05
- Seite / Blatt: 112, 113 (oben)
- Werke / Chronos: Dieses enorme Gedicht, 87

In der Nacht
setzte↓Sachte setzte der in der Nacht
setzte Dder Pfau ging auf dem Geländer des Gartens, setzte
sachte einen Fuss vor den andern und schleifte den
Schweif knisternd hinter sich auf dem Geländer., Dur¿
Durch die schwarze Luft stoben bis er an die Stelle
kam, wo das blaue Gebüsch in den↓schwarzen
kam, wo das blaue Gebüsch in den Garten herein-
brach, mit dem Gezweig voller Blüten Düfte sich den
Eintritt erzwang: bis er dort hinkam und, Kopf und
Krone hob und zögernd anhielt sich barg in den Zweigen und
Krone hob und zögernd anhielt zögerte↓erst und dann
Krone hob und zögernd anhielt zögerte , anhielt,
sodass sein Schweif, in die Dunkelheit¿ blinkend einen
Augenblick blinkend, hinab fiel vom Geländer.
– Erschreckt von seiner Ankunft nun hob sich ein
Wind aus den Zweigen, und hoch stoben dieer Falter,
unzählig, purpurn, in die schwarze unzählig, purpur-
ner Sturm blinkt¿ in den Glanz, der aus denr schweigen- //

Zweige Überhang
den Zweigen xx aufging: der Pfau schlug das
Rad in der Nacht.
7.5.53
Inhalt: 131 Entwürfe zu 121 Gedichten (17 Endfassungen), Motiv-Notizen, 4 Briefe
Datierung: 16.12.1951 – 13.1.1954
Textträger: Rotbraunes Notizbuch, liniert, Bleistift
Umfang: 193 beschriebene Seiten
Publikation: Die verwandelten Schiffe (20 Gedichte), Verstreutes (3 Gedichte)
Signatur: C-2-b/05 (Schachtel 79)
Spätere Stufen: Manuskripte 1952, 1953, 1954, Typoskripte 1952, 1953, 1954
Kommentar: S. 184-195 Motiv-Notizen, von hinten her eingetragen
Wiedergabe: Edierte Texte, Abbildungen, Umschriften