Fluss drängt von dem Himmelsgipfel
nieder, nach der Lust des Sturzes,
stiebt empor den strengen Stein,
dass er überwinde, was
05 ihn noch hindert, hinzufallen,
wie der Steppenreiter jubelnd
ohne Zaum und Zügel fällt
in die Schlacht: wo Bäume, Blumen
diesen hellen Helden schauen,
10 braust er in den Abgrund der,
ob auch dunkel, mehr als Blust,
mehr als Reiz der Blumen lockt,
Fluss, der stürzt vom Himmelsgipfel.
Fluss drängt von dem Himmelsgipfel …* (A)
- Details
- Konvolut: Manuskripte 1951
- Letzter Druck: Unpubliziert
- Textart: Verse
- Datierung: vollständig
- Fassung: Letzte Fassung
- Schreibzeug: Bleistift
- Signatur: A-5-c/01_021
- Seite / Blatt: 01

A
Fluss drängt von dem Himmelsgipfel
Fluss drängt in den Gegenfluss
nieder, nach der Lust des Sturzes,
stiebt empor den strengen Stein,
dass er was ihn überwinde, was
05 ihn noch hindert, hinzufallen,
wie der Steppenreiter stürzend hinfällt jubelnd
ohne Zaum und Zügel in fällt
in die Schlacht: wo die Bäume, Blumen
diesen hellen Helden schauen,
10 braust er in den Abgrund der,
ob auch dunkel, mehr als Glanz Blust,
mehr als Reiz der Blumen lockt,
als der väterliche Himmel.
20.6.51
Fluss, der st stürzt vom Himmelsgipfel.
Inhalt: 81 Manuskripte zu 32 Gedichten (28 Endfassungen)
Datierung: 5.1.1951 – 8.12.1951
Textträger: 93 Einzelblätter (A4-Format)
Umfang: 36 Dossiers, 106 beschriebene Seiten
Publikation: keine
Signatur: A-5-c/01 (Schachtel 34)
Herkunft: Blaue Mappe -1951
Wiedergabe: Edierte Texte, Abbildungen, Diplomatische Umschriften; Dossiers mit fehlender Zuordnung der Textzeugen z.T. umgestellt