Dienstag, 01 September 1953

Der Gang

Wer den finstern Gang betritt am Tempel,
wo die alten Bilder stehn: der Adler 
mit der Wölfin und dem Stier, im Holze faulend:
ihn bestürzen die, die vor verwandelt, 
05 in den Nischen hausen unterm Tropfgestein. 
Und sie lecken ihm Gesicht und Hand, bis daß er, 
selbst ein junges Tier, die Zitzen saugt der Wölfin.

Weitere Informationen

  • Besonderes:

    Übergreifend: 3 Gedichte unter dem Autornamen KUNO RAEBER

  • Zeitschrift: Konturen. Blätter für junge Dichtung 2, Sept. 1953, S. 15
  • Letzter Druck: Die verwandelten Schiffe 1957
  • Textart: Verse
  • Signatur: D-3-b-01
  • Status Text: Kontrolliert
  • Priorität: Normal
  • Identisch mit: Die verwandelten Schiffe 1957

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